#blusenSA2017 – zum Finale meine neue Bluse

#blusenSA2017

Wow, so schnell ist der #blusenSA2017 wieder vorbei. Ich war anfangs so motiviert und voll Enthusiasmus. Und trotzdem bin ich am Ende ganz schön ins trudeln gekommen und fast nicht fertig geworden. Warum? Das erzähle ich jetzt.

Der #blusenSA2107 begann für mich mit einem Kopf voll Ideen und so viel Motivation. Ich möchte sagen, ich war fast beflügelt. Kitschig, oder? Aber das ist wirklich die Wahrheit. Ich hatte richtig schnell die Idee von der fertigen Bluse im Kopf. In meinem Artikel zum Start des #blusenSA2017 habe ich von meiner Stoffwahl erzählt. Ich hatte noch ein richtig altes Schätzchen aus den 60ern von meiner Uroma im Schrank. Richtig cool. Ein lange gehüteter Schatz. Und nun endlich wollte ich ihn anschneiden und zu einer hübschen Bluse verarbeiten.

Das Schnittmuster hatte ich längst im Kopf, es sollt wieder eine Dolores werden, so, wie ich sie bereits im Sommer einmal vernäht hatte. Denn Dolores sitzt super an mir, und ich wollte bei diesem Stoffschätzchen einfach kein Risiko eingehen. Der Beitrag vom Sommer ist übrigens hier zu finden.

#blusenSA2017

Warum manchmal alles anders kommt als man denkt

In meiner ersten Euphorie startete ich den Zuschnitt und schon beim Auflegen der einzelnen Schnittmuster Teile kam mir der Verdacht, das es ein Problem geben könnte. Ich hatte nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, den Stoff zu vermessen. So überzeugt war ich von meiner Idee. Und so siegessicher. Beim Auflegen der Schnittmuster Teile war dann aber tatsächlich schnell klar, der Stoff reicht nicht. Die Stoffbreite in den 60ern war wohl eine andere als heute. Und somit der Stoff viel viel schmäler. Ich begann über dem Zuschnitt zu schwitzen, und hatte keine Idee wie ich das Problem lösen hätte können. Schweren Herzens blieb mir nur eine einzige Lösung. Meine anfänglich mit langen Ärmeln geplante Bluse musste nun kurze Ärmel bekommen.

#blusenSA2017 – meine Bluse

Dolores gibt glücklicherweise mehrere Möglichkeiten vor, um zur gewünschten Bluse zu kommen, also musste ich wenigstens keine Änderungen vornehmen. Ich entschied mich für die Puffärmel-Version. Der Stoff hat bis auf den letzten Zentimeter gereicht. Und das obwohl ich an der Taille eine kleine Änderungen vorgenommen Habe. Dolores ist an dieser Stelle sehr figurbetont, ich habe ihr etwas mehr Stoff gegeben und sie mehr gerade zulaufen lassen.

#blusenSA2017

Und ich habe diesmal einen Stehkragen versucht, der mir tatsächlich sehr gefällt.
Außerdem habe ich der Bluse am Saum mehr Rundung gegeben, so wie bei einem Männerhemd. Ich finde das passender, wenn man eine Bluse nach außen trägt. Richtig toll.

#blusenSA2017

Nachdem ich nun kurze Ärmel hatte, fiel das Outdoor-Shootung für mich aus. Leider. Aber ich war so im Stress, ich hätte sowieso keine Zeit dafür gehabt. Denn der Jüngste war einige Tage sehr grippig und somit sind alle Maschinen still gestanden. Die so verlorene Zeit konnte ich einfach nicht mehr aufholen und bin doch tatsächlich erst gestern nachmittag mit allem fertig geworden. Hach ja, und trotzdem bin ich mit dem Ergebnis jetzt mehr als zufrieden. Ein perfektes Schätzchen.

XOXO
Michaela

Schnittmuster: Dolores von Milchmonster
Stoff: altes 60er Schätzchen
verlinkt: Create in Austria, Rums, Blusen Sew Along

3 Kommentare

  1. Ja das kommt mir alles sehr bekannt vor. So vieles ist im Kopf oft viel schöner und einfacher! Aber ich mag das Ergebnis sehr schön und gerade die kurzen Ärmel sehr passend!
    Bussis Andrea

  2. hat dir der sew-along auch so viel spaß gemacht ; deine bluse ist jedenfalls sehr schön geworden. der schnitt und der Stoff sind die perfekte Kombination***lg barbara

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