schnelle Ideen für mehr Nachhaltigkeit – #byebyeschweinehund

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit – was ist das eigentlich? Was kann ich tun, um nachhaltiger zu leben? Ist es schwierig? Nein, der Anfang ist sehr einfach gemacht. Meine 3 Ideen für einen Start in ein nachhaltigeres Leben habe ich jetzt für euch.

Für mich bedeutet Nachhaltigkeit mit Ressourcen schonender umzugehen. Und zwar in allen Bereiche meines Lebens. Natürlich ist es mit einigen Dingen einfacher als mit andern. Mein größtes Projekt war bisher mein Jahr ohne Kleiderkauf, das sehr viel in mir verändert hat. Nicht nur in meinem Kleiderschrank – heute lebe ich mit einer Capsule Wardrobe – nein auch in anderen Bereichen hat sich viel getan.

Einfach und schnelle Ideen für mehr Nachhaltigkeit habe ich viele, drei davon zeige ich euch jetzt. Sie sind leicht umsetzbar in jedem Haushalt, wie ich finde.

Stoffbeutel für mehr Nachhaltigkeit

Ganz oben steht bei mir die Einkaufstasche. Mit einer kleinen Stofftasche lässt sich so viel bewirken. Ich weiss nicht wie ihr es macht, aber ich habe immer mindestens eine Tasche ganz klein zusammengefaltet dabei. Und auch für größere Einkäufe, die ich mit dem Auto mache, habe ich Taschen mit dabei und Körbe, die einen fixen Platz im Auto haben. Plastiktragetaschen habe ich schon länger keine mehr gekauft, sollte ich tatsächlich auf meine Tasche vergessen, weiche ich zumindest auf einen Papiersack aus.

Nachhaltigkeit

regional und saisonal

An zweiter Stelle steht regional und saisonal und nach Möglichkeit immer unverpackt und ohne Plastik. Ich finde es nicht in Ordnung, das es heute tatsächlich üblich ist, Obst und Gemüse von überall her zu importieren nur um unsere Gelüste zu befriedigen. Es ist nunmal so, das die Natur vorgibt, wann was gedeiht und eben auch geerntet werden kann. Ich höre oft das Argument „Ich habe keine Ahnung, was gerade Saison hat  und kaufe worauf ich Lust habe“. Ja, ich wusste vor vielen Jahren auch nicht, was gerade saisonal auf dem Markt angeboten wird, aber man lernt das sehr schnell. Und ich der Preis verrät einem sofort ob gerade Erdbeerzeit ist oder eben nicht. Und bei ganz vielen Produkten steht auch das Herkunftsland mit dabei, somit ist auch die Frage der Region schnell geklärt. Bei uns gibt es Erdbeeren übrigens jetzt gerade, und jetzt kaufen wir sie auch. Unterm Jahr für mich ein absolutes No Go importierte Erdbeeren zu kaufen.

#zerowaste

Nachhaltigkeit

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Und ein letzter, aber auch sehr wichtiger Punkt. Kosmetikartikel. Oder besser gesagt Kosmetikpads. Sie machen bestimmt in jedem Haushalt in dem eine Frau lebt einen nicht gerade kleinen Müllberg. Und diesen Berg auf das ganze Jahr aufgerechnet, hat mir vor einiger Zeit ziemlich zu denken gegeben. Vor allem auch die Schadstoffe, die sich in den Pads befinden, fand ich sehr bedenklich und wollte das meiner Haut nicht mehr zumuten. Deswegen gibt es in meinem Badezimmer nur noch Mehrwegpads, die sich ganz bequem in der Waschmaschine waschen lassen. Bisher sind jegliche Make-up und Mascara Reste spurlos auswaschar gewesen. Es lohnt sich also wirklich umzusteigen. Meine Kosmetikpads habe ich zudem selbst genäht. Und das ist auch ganz einfach. Eine kostenlose Nähanleitung könnt ihr euch direkt hier holen.

Nachhaltigkeit ist also nicht ganz so schwer, wie man denkt. Man muss auch nicht immer eine ganze Palette an Auflagen erfüllen. Es reicht im Kleinen, nach seinen eigenen Möglichkeiten einen Anfang zu setzten und die Welt rund um einen selbst ein wenig besser zu machen. Ein bisschen mehr zu hinterfragen und nachzudenken ob wir wirklich alles brauchen und mehr Gespür zu entwickeln für die wichtigen Dinge.

XOXO
Michaela

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Dieser Beitrag nimmt an der Blogparade „Tschüss Schweinehund, hallo nachhaltigeres Leben!“, alle Infos dazu gibt es hier

7 Kommentare

  1. Ani Lorak

    Schöne Pfingsttage. Richtig. Beutel haben wir auch zuhauf und das ist gut so. Kosmetikpads werde ich mal nähen. Danke für das Erinnern
    Ich nutze diese selten, aber Kleinvieh macht auch Mist. Ich lese gerne mit und Teile vieles. Danke für das unermüdliche Erinnern und Anstossen!

    • Liebe Ani, das freut mich wirklich sehr, es ist immer wieder schön, dich zu lesen 😀 Es freut mich auch seeeeehr das du meine Beiträge weitereilst; wo denn? Bin ja neugierig, von wo meine Leser kommen, Liebste Grüße Michaela

  2. Gute Idee. Wir halten uns an vieles. Aber an Wattepads habe ich noch nicht gedacht. Werde ich bestimmt nach nähen😊
    Liebe Grüße
    Shrimpmama von Shrimpskrams

    • Oh das freut mich aber, mir war das auch lange gar nicht bewusst…übrigens sind die pass super Waschlappen für kleine Kinderhände 😉 hab also gleich 2 Fliegen mit 1 Klappe geschlagen, Liebste Grüße Michaela

  3. Hi littlebee
    Derzeit arbeite ich auch an einem nachhaltigeren Kleiderschrankinhalt. Beim Essen gehört für mich aber nebst regional und saisonal längst auch bio dazu. Denn wenn in der Region Gift eingesetzt wird, greift es dann eben hier das sensible Gleichgewicht an. Das Thema Biodiversität habe ich erst ganz verstanden als ich das Buch „Wenn der Nagekäfer zweimal klopft“ von Dave Goulson gelesen hane.

    • Liebe Michelle
      Danke für deinen Kommentar – BIO gehört für mich sowieso dazu, das betone ich mittlerweile nicht mehr extra in meinen Beiträgen; darüber habe ich schon öfter ein paar Worte geschrieben, aber du hast recht, für neue Leser ist das vielleicht nicht klar und ersichtlich. herzlichen Dank fürs aufmerksam machen, Alles Liebe Michaela

  4. Pingback: Erdbeer Tiramisu - fruchtig lecker - mehr auf LITTLEBEE

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